Der blinde Maler¶
Epistemischer Status: #bote
Überblick¶
Der blinde Maler ist eine dämonische Entität, die im Jahr 20 n.H. erstmals auf Siebenwind in Erscheinung trat. Er besitzt Ähnlichkeiten mit dem Hutmacher, kommuniziert ebenfalls in Reimen und nutzt die Sehnsucht und Labilität seiner Opfer aus, um sie in ein „Reich der Schönheit“ zu entführen.
Manifestation und Kräfte¶
- Magische Gemälde: Er erschafft Bilder von vollendeter Harmonie, die als Portale in sein schattiges Reich dienen.
- Die Falle: Wer das Bild berührt oder sich zu sehr von der darin dargestellten Harmonie verführen lässt, wird in das Gemälde gezogen. In der materiellen Welt bleibt oft nur eine ausgetrocknete Hülle oder eine Statue zurück.
- Wahrnehmung: Trotz seiner blutigen Augenbinde scheint der Maler alles zu sehen. Er forderte Custodias zu einem Duell der Künste heraus, in dessen Verlauf der Geweihte sein Augenlicht verlor.
Opfer und Taten¶
- Sire Laske: Der Hochmeister des Falken wurde vom Maler entführt. Sein geschundener Körper blieb in der Realität zurück, während seine Seele in einem Albtraumbild gefangen wurde.
- Garten der Bilder: Der Stützpunkt des Dämons wird als zeitloser Garten inmitten von Bergen beschrieben, gefüllt mit Statuen und Lichtern.
Schwächen¶
Er reagiert empfindlich auf die Anwesenheit von Geweihten der Viere, was sich durch das Zusammenziehen von magischen Ranken am Erscheinungsort seiner index äußert. Ein direkter Sieg über ihn steht noch aus.
Siehe auch: Hutmacher, Laske, Custodias, Siebenwind_Bote_175