Schamanische Magie¶
Epistemischer Status: #canon
Die schamanische Magie basiert auf der Interaktion mit der Geisterwelt und der Nutzung des eigenen Willens, um die Realität zu formen. Im Gegensatz zur klassischen arkanen Magie, die oft auf dem Astralnetz aufbaut, steht hier die "Innere Hand" und die Beschwörung von Entitäten im Vordergrund.
Die Innere Hand¶
Jeder Magiewirker besitzt die "Innere Hand" – eine angeborene Fähigkeit, magisches Wesen zu erkennen und zu beeinflussen. Sie ermöglicht insbesondere die Kontrolle über Geister, kann aber auch geringfügige Änderungen der Realität ohne äußere Einflüsse bewirken (z.B. die Erzeugung eines Flammenballs durch den Befehl an die Elementargeister).
Quellen der Magie: Gestirne und Sphären¶
Die Herkunft der beschworenen Geister bestimmt die Art und Kraft der Magie:
| Gestirn | Art der Geister | Magischer Fokus |
|---|---|---|
| Vitamalin | Feengeister, gutartige Wesen | Heilung, Schutz |
| Astreyon | Zukunftsdeuter | Wahrsagerei, Prognose |
| Dorrayon | Hinterlistige, gierige Wesen | Fluchmagie, Intrigen |
| Fela | Extrem mächtige Wesen | Destruktivmagie |
| Tare | Tiergeister | Alltagsmagie, Attributsteigerung |
Die zwei Begleiter¶
Man geht davon aus, dass jedem Beschwörer seit der Geburt je ein Geist der zwei Hauptmächte – Mens (Vernunft/Gerechtigkeit) und Dorrayon (Gier/Macht) – an die Seele gebunden ist. Diese halten sich meist im Gleichgewicht.
Praktiken der Schamanen¶
Totem- und Fetischmagie¶
- Totem: Ein Gegenstand oder eine Bemalung, die Geister durch ihre Symbolik anzieht. Je deutlicher das Totem den Geist widerspiegelt, desto effektiver ist der "Köder".
- Fetisch: Ein spezielles Totem, das aus Teilen des Zielwesens besteht (Haare, Blut, Knochen). Fetische sind essenziell für die präzise Fluchmagie.
Blutmagie¶
Menschenblut gilt als starker Anziehungspunkt für viele Geister und wird zur Verstärkung von Totems und komplexen Ritualen eingesetzt.
Siehe auch: Die_Gohor, Die_Enhor, Magietheorie_Linari, Sprache_Run Quellen: Schamanische_Magie (Toran Dur Archiv)