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Golems

Golems sind mächtige, künstlich erschaffene Wesenheiten aus Materie (meist Lehm, Ton oder Stein), die durch arkane Binde-Rituale zum Leben erweckt werden. Sie gehören zur Gruppe der Warthun-Wesen (Geist-Wirkende), da sie ihre beachtliche Naturmagie rein durch Konzentration entfesseln.

1. Erscheinungsbild und Wesen

  • Statur: Meist über zwei Schritt hoch und einen Schritt breit.
  • Sinnesorgane: Golems besitzen keine natürlichen Sinne. Oft werden rituell behandelte Edelsteine als Augen eingesetzt.
  • Verhalten: Sie sind absolut loyal gegenüber ihrem Erschaffer. Geht die Verbindung zum Meister verloren (z.B. durch dessen Tod), reagieren sie extrem aggressiv auf alle Lebewesen.
  • index: Sie wirken selten Zauber, verfügen aber über ein hohes Potenzial an Naturmagie (Erdknoten-Affinität).

2. Das Erschaffungsritual (nach Liebig)

Das Ritual ist ein hochkomplexer Akt der Batama Magica und erfordert äußerste Konzentration.

Vorbereitung

  1. Eine verkleinerte Statue aus Ton/Lehm (Formung) wird bereitgestellt.
  2. Der Arkanist vollzieht eine Selbstreinigung (Hankukbewegung).
  3. Ein Bannkreis (Sigil) wird mit einem Holzstab um die Statue und den Beschwörer gezogen.

Der Ritus (Auszüge aus dem Run)

Der Arkanist ruft Astrael und Rien an, um die Materie zu beseelen: - „Oh Astrael Elhoim Narra e Wunjo...“ (Anrufung des Herrn der Mächte) - „Oh Rien Elhoim Yhorn e Ba...“ (Anrufung der Herrin der Erde) - „Ri e Ba Yhorn helir Rien, oiri ta'Tan...“ (Befehl an Stein und Erde, zu hören)

Durch die Worte „Vja ur, vja Vjera!“ (Wachse hoch, wachse groß!) dehnt sich die kleine Formung zur imposanten Größe des Golems aus. Am Ende wird das Wesen mit „Molath Tas, wah Tas!“ (Gehorche mir, diene mir!) an den Willen des Meisters gebunden.


Siehe auch: Hoehere_Wesenheiten, Rien, Johann_Liebig