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Antimagie (Magica Contraria)

Epistemischer Status: #überlieferung

Die Antimagie (hermetisch: Magica Contraria) ist eine reaktive Form der Metamagie, deren Ziel es ist, arkanen Effekten entgegenzuwirken oder sie aufzulösen. Sie gilt als eine der schwierigsten Disziplinen, da sie extreme Reaktionsschnelle und Improvisationsgabe erfordert.

1. Klassifizierung nach Rigas

Der Adeptus Nistram_Rigas unterscheidet zwei Ebenen der Antimagie:

Niedere Antimagie

Befasst sich mit dem Abwehren bereits manifestierter Effekte. - Technik: Halbe-intuitive Gesten (Abwehrhaltungen), Nutzung von Emotionen (Wut, Vorsicht) als Fokus. - Dominantes Element: Kah (Luft/Beweglichkeit), da dessen Knotenpunkte am leichtesten zu verschieben sind.

Hohe Antimagie

Eingriff in das Weben des Zaubers, bevor dieser vollständig manifestiert ist. - Methodik: Manipulation des Thaugitter (Astreales Netz). - Ziele: Destabilisierung der Matrix oder vollständige Übernahme des Gewebes, um den Zauber auf den Wirker zurückzuwerfen. - Gefahren: Kann unkontrollierte arkane Ausbrüche provozieren.

2. Ethische Neutralität

Entgegen der Auffassung des Weißen Weges ist Antimagie neutral. Sie kann ebenso zum Schutz von Leben wie zum Stören von Heilzaubern oder anderen gütigen Handlungen eingesetzt werden.

3. Foki und Reagenzien

Neben Runen und Gestik werden folgende Foki verwendet: - Blutmoos: Für Bewegungsmagie. - Diamant / Karfunkel: Zur Steigerung der geistigen Kraft. - Schwarze Perle: Zur Erhöhung der geistigen Ausdauer.


Siehe auch: Metamagie, Thaugitter, Nistram_Rigas