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Die Siebenwindakte

Epistemischer Status: #bote

Überblick

Die Siebenwindakte ist eines der bedeutendsten politischen Dokumente der jüngeren Geschichte Siebenwinds. Sie wurde am 5. Onar 18 n.H. vom Großmeister der Ritter_der_Sieben_Winde, Siegfried_Steiner, erlassen. Die Akte reagierte auf die zunehmende Instabilität der Insel durch äußere Kriege und innere Spannungen.

Kerninhalte

Einsetzung des Großen Rates

Das Herzstück der Akte ist die Schaffung des Großen Rates. Dieses Gremium sollte die verschiedenen Völker und Interessengruppen der Insel an der Verwaltung beteiligen. Zu den stimmberechtigten Mitgliedern zählten: - Das Volk der Dwarschim - Das Volk der Landelfen und Hocelfen (Rasse_Elfen) - Das Volk der Halblinge - Das Volk der Orken - Das Volk der Menschen des Mittelreiches (Rasse_Menschen) - Der Magierturm - Die Kirche_der_Viere - Die Gemeinschaft der Elementargläubigen

Zusätzlich erhielten der Baron von und zu Gerdenwald, ein Ritter_der_Sieben_Winde und der Inselpatrizier Sitze im Rat. Der Lehnsherr Siebenwinds ist ebenfalls Teil des Gremiums.

Notstandsbefugnisse

Die Akte räumte dem Großmeister das index ein, in Zeiten höchster Gefahr für die Insel oder das Königreich die oberste Exekutivgewalt zu übernehmen. Steiner betonte jedoch, dass er diese Macht nur zum Wohle des Landes gebrauchen und sie dem Großen Rat zurückgeben werde, sobald die Gefahr vorüber sei. Mit dem Erlass der Akte wurden alle bisherigen Eide, die die Verwaltung der Insel betrafen, für beendet erklärt.

Historische Bedeutung

Die Siebenwindakte markiert das Ende einer rein militärischen oder autokratischen Verwaltung durch den Lehnsherrn und leitet eine Ära der parlamentarischen Mitbestimmung ein. Die erste Sitzung des Großen Rates wurde für den 12. Onar 18 n.H. in der Burg Finianswacht einberufen.

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Quellen: Siebenwind_Bote_155