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Geschichte der Mondamulette

Metadaten

  • Epistemischer Status: #überlieferung
  • Autor: Anonymus

Diese Abhandlung beschreibt die tragischen Ereignisse um die Erschaffung der zehn Mondamulette durch Angamon, den verstoßenen Göttersohn, und deren verheerende Wirkung auf Tare.

Der Ursprung Angamons

Laut dieser Überlieferung entsprang Angamon einer inzestuösen Verbindung zwischen der zarten Vitama und dem rauen Bellum zu Beginn des 2. Zeitalters. Von den anderen Göttern als "Bastard" verachtet und lieblos aufgezogen, floh Angamon in die Abgeschiedenheit der 2. Sphäre. Dort verwandelte sich sein Schmerz in Hass, und er begann, seine göttlichen Kräfte zur Erschaffung von Daemonen zu nutzen.

Die Erschaffung der Amulette

Um Rache an den Göttern zu nehmen, plante Angamon, die Glaubenskraft der sterblichen Völker abzufangen. Er schlich sich nach Tare und schlug ein Stück aus dem Stein der Macht (dem Ursprung Tares) heraus. Daraus fertigte er zehn Amulette: - Neun Amulette für die Völker (Zwerge, Menschen, Elfen - jeweils drei). Diese verliehen dem Träger außergewöhnliche Talente, machten ihn jedoch schleichend hörig gegenüber Angamon. - Das zehnte Amulett (das Bindende) diente als Brücke, um die Macht aller anderen Amulette in Angamon zu vereinen.

Der Krieg um Tare

Zu Beginn des 3. Zeitalters fielen Angamons Dämonenheere über Tare her. Die neun Amulettträger, inzwischen mächtige Herrscher, sammelten ihre Anhänger, um sich mit Angamon zu vereinigen. Die Macht der Amulette verschlang das Licht, und Tare versank in tiefer Nacht.

Der Wendepunkt

Der Überlieferung nach wurde Angamon durch die Berührung eines kleinen, unschuldigen Jungen abgelenkt. In einem Moment der Wut tötete er das Kind, verlor jedoch die Konzentration über das bindende Amulett. Diese Schwäche nutzten die Elementarherren und Götter, um Angamon zu besiegen und ihn in seine Festung Manhor in der 2. Sphäre zurückzudrängen.

Verbleib der Amulette

Da die Amulette aus dem Stein der Macht bestanden, konnten sie nicht zerstört werden. Die Götter versteckten neun von ihnen an geheimen Orten auf Tare. Das zehnte, bindende Amulett wurde mit eigenem Leben beseelt; es wandert seither von Träger zu Träger, um eine erneute Vereinigung aller zehn Artefakte zu verhindern.

Aktuelle Relevanz (ca. 14 n.H.)

Es mehren sich Berichte über die Sichtung der Amulettgeister (die Seelen der ursprünglichen neun Träger). Es besteht die Sorge, dass eine erneute Suche nach den Amuletten begonnen hat, welche das Gleichgewicht der Welt erneut bedrohen könnte.

Siehe auch