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Postulat der idealen Form von Matricen

Dieses wissenschaftliche Pamphlet von Doctorius Donarius_Derrvus befasst sich mit der Struktur astraler Matrizen und widerspricht den Theorien von Magister Geidwenja.

Die vier Emanationen (Stufen der Kraft)

Derrvus unterteilt die Wirkkraft der Schöpfung in vier Ebenen absteigender Reinheit: 1. Aziluth (Urkraft): Der reinste, abstrakte Entwurf der Gohor. Unfassbar. 2. Beriah (Göttliche Kraft): Die organisierte Kraft, derer sich die Götter (Demiurgen) bedienen. 3. Jezirah (Astrale Kraft): Die intelligente Kraft, die seit Astraels Augenopfer zur Ausführung des Plans freigesetzt wurde. 4. Assiah (Manifestierte Materie): Das Ergebnis, die durch Elementare geformte Wirklichkeit.

Kritik am Quantitäts-Qualitäts-Sprung

Derrvus kritisiert Geidwenjas Ansatz, durch schiere Menge an Astralkraft einen Sprung zur göttlichen Wirkkraft zu erzwingen. Er bezeichnet dies als „Potenzierung durch Verrohung“ und fordert stattdessen den Weg der Perfektion: Die Vereinfachung und Idealisierung der Matrizen zu ihrer reinsten geometrischen Form.

Zahlenphilosophie und Geometrie

Die ideale Struktur einer Matrix folgt der Zahlenlehre der Alten: * 1 (Punkt): Ursprung, unendliche Verdichtung, keine Ausdehnung. * 2 (Gerade): Dualität, Bewegung, Verbindung zweier Punkte. * 3 (Kreis): Ausgleich von Aktion und Reaktion, raumlose Grenze. * 4-6 (Kugel): Drei rotierende Ur-Kreise, die den Raum erschaffen. * 7-9 (Komplexe Praeformen): Astrale Ebene, in der sich die Matrizen befinden. * 10 (Materie): Vollständige Erstarrung und Stofflichkeit.

Ziel der magischen Forschung

Statt Materie nur umzuformen (Mutanda/Transformica), sollte das Ziel sein, die komplexen astralen Matrizen auf ihre zugrundeliegenden idealen Geometrien zu reduzieren, um sich dem Punkt (der Urquelle) zu nähern.

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