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Von den Myten

Dieser Bericht von Donarius Derrvus beschreibt das mysteriöse Volk der Myten, die sich selbst als Kabale bezeichnen und Fremde Enor nennen.

Physis und Wesen

Myten sind blass und in ihrer Gestalt den Menschen ähnlich, wirken jedoch emotional kalt und elanlos. * Besonderheit: Rötglühende Augen und dunkles bis graues Haar. * Theologische Deutung: Derrvus führt ihre Kälte auf ein Übergewicht der Xan-Komponente (Morsan) und einen Mangel an Ignis zurück.

Kommunikation

  • Magische Telepathie: Die Myten kommunizieren bevorzugt über astrale Geflechte direkt von Geist zu Geist. Dabei können sie potenziell auf Erinnerungen des Gegenübers zugreifen.
  • Sprache: Eine seltener genutzte, stark konsonantische Sprache mit vielen Dentallauten.

Kultur und Handwerk

  • Kleidung: Myten tragen oft halbzerfallene Kleidung ihrer Vorfahren oder menschliche Beutestücke, da sie kaum Gerberei oder Kürschnerei beherrschen.
  • Knochenkult: Sie fertigen Rüstungen und Helme aus den Knochen und Schädeln ihrer Verstorbenen.
  • Architektur: Beeindruckende, formenreiche Einhausbauten und hohe Pyramiden zur Verzierung von Wegesrändern.
  • Schmiedekunst: Herausragende Fertigkeiten in der Waffenherstellung und Alchemie.

Sozialstruktur

Die index ist in Kasten unterteilt: 1. Hagatog: Die Kriegerkaste. 2. Geistige Oberschicht: Inhaber der Staatsführung und Wissensträger. 3. Arbeiter: Die niederste Kaste.

Fazit

Obwohl in mancher Hinsicht barbarisch (Knochenkult), stuft Derrvus die Myten aufgrund ihrer Architektur und Vernunftbegabung als kulturschaffendes Volk ein.

Überlieferung