Spiegel¶
Dieses mystische Gedicht einer Autorin namens Rose befasst sich mit den Themen Identität, Schein und dem inneren Schatten.
Das Gedicht¶
Das lyrische Ich blickt in einen Spiegel und erkennt zwar sein Äußeres, aber nicht sein wahres Ich. Eine Stimme aus dem Spiegel bezeichnet sich als das „Vielleicht“ und den „Schein“.
„Ich bin nur ein Trugbild, nicht das, was du bist. Ich zeig nur den Schein, und nicht das, was ist.“
Schließlich offenbart sich ein Schatten, der hinter dem lyrischen Ich steht. Im Spiegel beobachtet die Person, wie der eigene Schatten sie erwürgt. Das Gedicht endet mit dem Zerbrechen des Spiegels und dem Tod des Ichs, das den Vorgang bis zuletzt nicht versteht.
Interpretation¶
Im Kontext der Astrael-index könnte dieses Werk als Warnung vor der Selbsttäuschung oder vor dunklen, parasitären Kräften gedeutet werden, die sich im Schatten der Seele verbergen (ähnlich der Lehren über Angamon oder die Myten).
Überlieferung¶
- Rose (Autorin)
- Der Schatten (Motiv)