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Warum der Glaube an die Gohor haeretisch ist

Dieses theologische Pamphlet von Donarius Derrvus, defensor fidei, erklärt die offizielle Haltung des Ordo Astraeli gegenüber der Verehrung der Gohor.

Kosmogonie der Gohor

Nach alten Schriften gelten die Gohor als jene Ur-Wesenheiten, die Tare, die Elemente und sogar die Götter schufen. Sie stellten den „Kraftquell“ bereit, aus dem die Götter schöpfen.

Der göttliche Scheidungsprozess

Derrvus argumentiert, dass die Welt der Gohor durch Paralyse und Stillstand („Summe allen Möglichen“) geprägt war. * Die Leistung der Viere: Unter der Führung von Astraels Weisheit und Morsans Güte gelang es Bellum und Vitama, die negativen Aspekte ihrer selbst (Eifersucht, Blutrunst, Neid) abzuscheiden. * Die Schattenseite: Aus diesen abgeschiedenen Aspekten entstand der „ungeliebte Sohn“ – Angamon. * Das Opfer der Götter: Die Götter verzichteten auf einen Teil ihrer Macht, um das Reine (Gute) hervorzubringen.

Warum der Gohor-Kult Häresie ist

  1. Dienst an Angamon: Da die Gohor sowohl die guten als auch die bösen Aspekte (Angamon) beinhalten, dient ein Gohor-Gläubiger per Definition auch dem Einen.
  2. Verhöhnung der Götter: Die Verehrung der Gohor degradiert die Opfer der Viere und ihre Ideale (Vernunft, Liebe, Ehre) zu bloßem „Tand“, da zeitgleich deren Kontrapunkte verehrt werden.
  3. Gefahr für die Staatsordnung: Wer das moralische Gesetz der Götter ablehnt, gefährdet auch das weltliche Gesetz und die Autorität der Krone.

Überlieferung