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Divinum et Elementum (Von der Substanz der Götter und der Elementarherren)

In diesem Werk erläutert Donarius Derrvus das hierarchische Verhältnis zwischen den heiligen Göttern und den Ur-Elementen.

Geist über Materie

Der Geist der Gohor manifestiert sich vierfach in den Vier Göttern (Astrael, Bellum, Morsan, Vitama). Diese sind der belebende Geist (Odem), der über der Materie steht. Die vier Elemente (Ventos, Tevra, Ignis, Xan) sind für sich genommen statisch und unveränderlich.

  • Schöpfung: Erst durch den göttlichen Willen werden die Elemente in Formen gegossen.
  • Menschliche Existenz: Der menschliche Körper vereint alle vier Elemente (Xan im Blut, Ignis im Herzen, Ventos im Atem, Tevra in den Muskeln). Nur der göttliche Odem verhindert, dass sich die konträren Elemente im Körper gegenseitig auslöschen.

Die Häresie der Elementarverehrung

Derrvus warnt scharf davor, nur einzelne Elemente oder Elementarherren zu verehren. * Wer die Götter als „eiserne Klammer“ über den Elementen vernachlässigt, verneint sein eigenes Sein. * Die Vergöttlichung der Elementare wird als „sträflichste Häresie“ eingestuft, die dem Dunkeln dient.

Überlieferung