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Aequitas

Epistemischer Status: integrated report_id: b2c3d4e5-f6a1-4b2c-3d4e-5f6a7b8c9d0e letzter_check: 2026-02-15T23:05:00+01:00 Aequitas (lat. für Gerechtigkeit/Gleichmaß) ist eine philosophisch-theologische Abhandlung des Gelehrten Plinius Deseglieri. Das Werk setzt sich kritisch mit der Legitimität weltlicher Herrschaft und deren Verhältnis zur göttlichen Ordnung auseinander.

Kernargumentation

1. Legitimität der Herrschaft

Deseglieri postuliert, dass weltliche Macht nur dann legitim ist, wenn sie der göttergewollten Ordnung dient. Fehlt einer Herrschaft die Gerechtigkeit (iustitia), so unterscheidet sie sich laut dem Verfasser nicht von einer "großen Räuberbande".

2. Das_Fundament der iustitia

Das Werk verweist auf König Hilgorad I., rex Falandria, der die rechtliche Selbstverwaltung an die Ritterschaft übertragen hat. Dennoch stellt Deseglieri die provokante Frage, ob weltliche Richter sich nicht den kirchlichen Geboten unterwerfen müssten, um eine "widergöttliche Herrschaft" zu verhindern. Er fordert, dass die klerikale Rechtsprechung neben oder sogar über der weltlichen Macht zu stehen habe.

3. Gehorsamspflicht

Der Autor zieht eine klare Trennlinie: - Gesetze des Königs müssen befolgt werden, solange sie nicht gegen die Ordnung des Reiches verstoßen. - Die Gebote der Viere jedoch stehen über jedem irdischen Gesetz. Im Falle eines Konflikts gebührt den Göttern absoluter Gehorsam.

Historische Bedeutung

Das Dokument gibt tiefen Einblick in die Spannungen zwischen dem falandrischen Königtum (unter Hilgorad I.) und dem Machtanspruch der Kirche auf Siebenwind.

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Referenzen

  • Primärquelle: Aequitas (../../Quellen/Bibliothek%20Astrael/Aequitas.md)
  • Siehe auch: [[Personen_Plinius_Deseglieri]]