Dunkeltief¶
Epistemischer Status: #canon | #bote
Das Dunkeltief (auch: Wintersonnenwende) ist ein jährlich wiederkehrendes, mystisches Ereignis von globaler Tragweite auf Tare. Es bildet das finstere Gegenstück zum Lichthoch.
Phänomen¶
Während des dreitägigen Dunkeltiefs (Anfang des Monats Oner) verdunkelt sich der Himmel vollständig. Weder die Sterne noch die drei Monde (Astreyon, Vitamalin, Dorayon) sind sichtbar. Die absolute Finsternis wird von extremer Kälte begleitet.
Magische Auswirkungen¶
Das Dunkeltief ist die einzige Zeit des Jahres, in der das Tare’say (der Urgeist Tares) völlig frei wandeln kann. * Verstärkung der Finsternis: Negative Energien aus dem Limbus sind massiv verstärkt. Schattenkreaturen und Unholde wachsen in Größe, Aggressivität und Gefährlichkeit um das Dreifache an. * index: Schwarzmagier erfahren eine enorme Steigerung ihrer Konzentration und Kräfte. Weißmagier hingegen haben Schwierigkeiten, selbst einfache Schutzzauber aufrechtzuerhalten. * Blutachate: Steine mit schwarz-rotem Schimmer können in dieser Zeit dämonische Gewalten entfesseln und dem Träger Macht über Astralwesen verleihen.
Gefahren & Brauchtum¶
- Schergen des Einen: Die Scharen Angamons bedrängen in dieser Zeit alle Siedlungen. Der Wall dient als zentraler Sammelpunkt für die Verteidigung der Insel.
- Schutz: Feuer und heiliger Segen der Kirche_der_Viere (besonders Astrael-Geweihte) gelten als einziger Schutz. Die Tempel werden hell erleuchtet.
- Verbote: Es darf kein „Vergorenes“ (Alkohol) getrunken werden, um den Geist klar zu halten.
- Neubartstag (3. Dunkeltief): Die Dwarschim feiern das Ende der Finsternis mit einem großen Fest, bei dem Verstorbenen gedacht und das Überleben gefeiert wird.
Militärische Ehre¶
Besonders tapfere Verteidiger werden mit dem Dunkeltiefband ausgezeichnet, einer hohen militärischen Ehrung für Einsätze während der dunkelsten Tage.
Siehe auch: Lichthoch, Zeitrechnung_(Der_Sonnenzirkel), [[Tare’say]], Angamon