Siebenwind Bote 191
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Ausgabe 191 -Königstag, 6. Querler 30 nach Hilgorad
6. Querler - Möge die Gemeinde entscheiden¶
Offenbarung zum Lichthoch
Oft ist das Wirken der Viere dezent und hintergründig, so dass nur der ihre
Spuren erkennt, der die Augen danach offen hält. Manchmal aber setzen sie auch
so klare Zeichen, dass selbst der Skeptischste ihr Eingreifen nicht leugnen
kann. Zeuge eines solchen Ereignisses durften die Besucher der diesjährigen
Andacht zur Einleitung des Lichthochs werden.
So hatten sich die Gläubigen noch in der Dunkelheit des letzten Dunkelzyklus
vor dem Lichthof in der Kathedrale von Brandenstein versammelt, wo sie von
Vater Custodias in einer aufrüttelnden Predigt auf die kommende Zeit und die
vor den Anhängern der Viere liegenden Herausforderungen eingestimmt wurden.
Ihren geplanten Ausklang fand die Andacht vor vollem Mittelschiff mit einem
Segen durch seine Eminenz, in deren Verlauf auch der Schein des anbrechenden
Lichthochs die Kathedrale zunehmend durchflutete.
Das Licht begnügte sich allerdings nicht wie in anderen Jahren damit, die
Räume in taghelles Licht zu tauchen, nein, ein gleißender Schein drang von
überall her in das Götterhaus ein und tauchte die versammelte Gemeinde in
übernatürlich gleißendes und dennoch nicht blendendes Licht. Vom Gefühl
absoluter Geborgenheit und großer Götternähe umhüllt harrten die Gläubigen in
diesem Schein, bis der Glanz ein leuchtendes Buch offenbarte, das kurz vor dem
Altar auf einer neu erschienenen Säule seinen Platz gefunden hatte, und aus
dem Siebenwinds höchste Diener Astraels von göttlichem Wirken durchdrungen zu
vorzulesen begann.
Das Buch sprach von Wegen, der aktuellen Bedrohung durch die Lindwürmer zu
begegnen, über die sich die Gläubigen besinnen sollten. Und davon, dass der
Weg, für den sich die Mehrheit entscheiden wird, zwei mal vier Tage nach der
Offenbahrung durch unsterbliches Wirken verkündet werden solle. Zugleich
fanden sich in jedem Schrein der vier göttlichen Geschwister je ein Buch, das
einen der möglichen Wege aufzeichnet, zwischen denen es zu entscheiden gilt.
Und von je einer legendären Kreation, die diesen Weg bereiten würde.
Im Schrein Astraels kündete das Buch von einem wundersamen Blatt Papier, dass
es erlaubt, ungeachtet von Sprachen für jeden verständliche Botschaften
auszutauschen, und die zudem den Boten unter göttlichen Schutz stellt.
Im Schrein Bellums spricht das Buch von einem legendären Schwert, das von
kundiger Hand geschmiedet und tapferer Hand geführt auch einen Lindwurm
niederstrecken könne.
Das Buch im Schrein Morsans beschreibt ein Gift, dass kundig angemischt und
gefasst verabreicht selbst einem Lindwurm den schmerzlosen Tod bringen kann.
Im Buch im Schrein Vitamas dagegen findet sich die Geschichte von Gewändern,
die jeden Unschuldigen und Unbeteiligten davor schützen können, im kommenden
Krieg zu Schaden zu kommen.
So sind denn nun wir Gläubigen aufgerufen, uns auszutauschen, zu diskutieren,
die Möglichkeiten abzuwägen und zuletzt, jeder für sich und nur den Vieren und
dem eigenen Gewissen gegenüber Rechenschaft schuldig, eine Entscheidung zu
treffen. Und um dies zu erleichtern, bemüht sich diese Sonderausgabe darum, so
viele Informationen wie in der kurzen Zeit zu sammeln waren in den folgenden
Artikeln zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen.
ARdM
6. Querler - Große Versammlung der Gläubigen¶
Diskussionsrunde über die Lichthoch-Offenbarung
Am kommenden Felatag zur 20. Stunde lädt die Kirche der Viere auf Siebenwind zu einer großen Versammlung der Gläubigen in die Brandensteiner Kathedrale ein, um dem Gebot der Lichthoch-Offenbarung Folge zu leisten und über die zur Wahl gestellten Wege zu beraten. Dabei soll nicht nur diskutiert werden, sondern es sollen auch alle Fragen zum Thema der Lindwurmbedrohung und der Offenbarung selbst beantwortet werden, soweit diese Antworten bekannt sind. Auf das ein jeder Gläubige ein klares Bild der Lage haben möge, bevor er seine Entscheidung trifft.
ARdM
6. Querler - Die Lindwurmbedrohung¶
Eine Lagebeschreibung durch Hochwürden Celedelair
Auf Ras Altanin - endophalisch für "Dracheninsel" - wurden einige Eier von Lindwürmern entdeckt, die durch eine Schiffsentführung nach Siebenwind gebracht wurden. Zwei dieser Eier wurden von den Echsen selbst ausgebrütet. Ein grünes Ei, das von Rien beeinflusst wurde, und ein blaues Ei, das von Xan beeinflusst wurde.
Die Echsen sehen in den Lindwürmern das Anbrechen des Zeitalters der Geschuppten, wie es ihre Prophezeiung vorgibt. Laut dieser sollen die Drachen wiederkehren und die Echsen in einen Krieg gegen die Ungeschuppten führen. Die beiden Echsenstämme im Splitterfelsen und die Echsen bei Lilienwall sind sich in ihrer Vorgehensweise uneins. Die Echsen die in den Tiefen der Splitterfelsen leben, haben den grünen weiblichen Lindwurm namens Akassvae in ihren Reihen aufgezogen seit dem Zeitpunkt des Schlüpfens und erziehen sie zu einer Waffe gegen die unserigen. Petrichor, der blaue Lindwurm und Bruder Akassvaes, hingegen wird an einem weit abgelegenen Hort von den Echsen aus Lilienwall umhegt, doch sie bringen ihm nur respektvolle Verehrung entgegen, ohne ihn zu lenken.
Indizien deuten darauf hin, dass es weitere Eier auf Ras Altanin gibt, wobei wir darauf bedacht sind zu verhindern, dass die Echsen an weitere dieser Eier gelangen. Dafür werden die Hafen Brandensteins auf ungewöhnliche Vorkommnisse regelmäßig überprüft. Unter den Echsen selbst gibt es arkane Illusionisten, die das Aussehen von Menschen übernehmen, doch sie können die galadonische Sprache nicht simulieren. Somit ist auf jede Person, die jedwedes Gespräch verweigert und sich dabei auch auffällig ungewöhnlich verhält, bei der Brandensteiner Marine, dem Lehensbanner, der Magierakademie oder in letzter Instanz an die Kirche der Viere zu melden.
Aktuell ist die Baronie damit beschäftigt gegenüber den Echsen aus den Splitterfelsen und dem grünen Lindwurm eine Defensive aufzubauen. Dies geschieht unter anderem in Form der Instandsetzung des Falkenwalls. Doch auch werden bewusst Waffen - in Form einer arkan verstärkten Balliste - gebaut um sich im Falle eines Falles gegen Akassvae zu wehren. Viele Stimmen sind jedoch gegen die Vernichtung Akassvaes ausgerichtet, weshalb das Suchen nach einer weiteren, deutlich weniger destruktiven Lösung, nach wie vor die Gespräche der Verteidiger der Baronie dominieren.
Es sei an dieser Stelle jedem nahegelegt darüber nachzudenken, dass die Lindwürmer erst wenige Monde alt sind und somit nur das Produkt der Echsen und ihrer Erziehung sind. Es ist leicht ein unmündiges, jedoch mächtiges, Kind zu verurteilen. Doch schwer sich gegenüber den wahren Widersacher, der sich in Form von Echsen mit gehobenen Waffen darstellt, zu behaupten.
Aktuell wird sämtliches Wissen dazu im Inselrat und bei Calator Tendarion Celedelair Celetheyon aufbewahrt und ausgewertet.
Celedelair
6. Querler - Der freie Wille¶
Wortlaut der Lichthoch-Offenbarung
In diesen Tagen erinnern wir uns des Beistandes der Viere. Als Teil ihrer Schöpfung haben sie uns die Welt geschenkt, damit wir nach ihren Tugenden das Bestmögliche aus ihr machen. Doch während es der Beistand der Viere ist, der uns Zuversicht spendet, wissen und vergessen wir nicht, dass unsere Entscheidungen die Welt und den Lauf der Geschichte Tares prägen. Dafür haben uns die Götter den freien Willen geschenkt. Jede Tugend ist nur eine, weil wir die bewusste und freie Wahl treffen können ihr zu folgen. Diese Freiheit ist aber auch eine große Bürde. Wir stehen dieser Tage an einem Wegekreuz, sehen uns abermals einer Bedrohung gegenüber, und müssen eine Entscheidung treffen: Wie verfahren wir nun mit dem gefürchteten „Lindwurm“? Viele von uns versuchen durch Wort und Tat ihm die Stirn zu bieten. Doch was sagt die gesamte Gemeinschaft der Viere-Gläubigen Siebenwinds? So lasst uns miteinander sprechen, die Tugenden der Viere abwägen und den Vieren den Weg mitteilen, den unsere Geister und Herzen als den richtigen ansehen. Dies wird nicht nur die Geschichte der Insel beeinflussen, sondern uns auch viel über uns selbst lehren. Welche bessere Zeit als das Lichthoch gibt es dafür? Keine. Jeder Gläubige, der seine Wahl getroffen hat, möge genau eine der Rollen aus den Schreinen der Viere nehmen, seinen Namen darauf schreiben und als Ausdruck seiner Wahl in die Truhe hier werfen. Ich selbst werde auszählen und den Willen der Gläubigen in 8 Tagen verkünden, ohne Namen zu nennen. Dies soll meine Aufgabe sein. Eure Aufgabe liegt nur in der Besinnung. Und zuletzt: Auch wenn dieses Votum große symbolische Bedeutung hat, uns Hilfe gewähren und einen Weg aufzeigen soll, wie man der aktuellen Gefahr begegnen kann, so ist kein Erfolg gewiss und keine Lösung die einzige. Wisset aber, Gläubige, dass ihr auf eurem Weg nicht allein seid. Das ist die Botschaft dieses Lichthochs. So wie wir die Viere verehren, so glauben sie auch an uns.
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6. Querler - Derder Vernunft¶
Der Weg im Astraelschrein
Mitnichten sollte man sich dem Fatalismus hingeben. Wer den Glauben an die
Vernunft verliert, der hat nur noch eine Welt der Tiere um sich. Wir aber sind
mehr, wir besitzen einen Geist, und der ist es, der unseren Platz in der
Schöpfung zu einem besonderen macht. Nutzt ihn! Geht in euch, findet die
Wahrheit, die Moral, die Einsicht, die unsere Welt verbessern kann. Lasst die
Welt nicht zuschanden gehen, ohne zumindest zu versuchen ihren Lauf mithilfe
der Vernunft zu verbessern. Es mag manchmal scheitern und uns frustrieren,
wenn niemand auf die Vernunft hören will, aber ohne die Versuche wäre unsere
Geschichte eine bloße Irrfahrt, blind durch die Jahrtausende.
Warum versuchen wir es dieser Tage nicht? Weil man uns den Zugang zum Lindwurm
verwehrt? Weil er unsere Sprache nicht spricht? Ähnlich sah die Situation im
Jahre 4343 n.E.A. an der Grenze zu Endophal aus, als sich die Fronten
galadonischer Eroberer und einer ungezügelten Reiterschar unversöhnlich
begegneten und ein Blutvergießen unvermeidlich schien. Doch ein Wunder
geschah. Der Herr Astrael schenkte den Galadoniern ein Blatt geheimnisvollen
Papiers. Durch astraelgefällige Neugier und einen Zufall entdeckte ein
Schreiber, dass jeder Text, den man darauf schrieb, für jeden Leser eine
verständliche Schrift und Sprache annahm. Und noch mehr: Niemand konnte den
Boten dieses Schriftstückes zurückweisen oder ihm Leid antun. So begann im
letzten Moment eine vernünftige Kommunikation und viele Leben konnten gerettet
werden, denn die Widerständler konnten durch gut gewählte Worte überzeugt
werden die Waffen zu strecken. Das könnte auch dieses Mal zum Erfolg führen,
wobei es natürlich keine Garantie gibt, dass die Worte, die wir wählen, die
richtigen sind, um den Lindwurm zu einem Umdenken zu bewegen. Wäre es den
Versuch aber nicht wert? Ein Schreiberling könnte das geheimnisvolle
Briefpapier herstellen, wenn wir uns für den Weg entscheiden. Unsere Worte
sollten wir dann gemeinsam weise wählen… und hoffen.
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6. Querler - Die Klinge Wyrmend¶
Der Weg im Bellumschrein
Es ist nicht immer leicht in einem Krieg persönliche Ehre zu beweisen, denn
oft ist das Chaos so unbeherrschbar und die Dringlichkeit so groß, dass uns
Zugeständnisse abgefordert werden. So greifen wir zu Mitteln und Taktiken, die
legitim, aber nur Notwendigkeiten, jedoch keine Heldentaten sind. Die Tat
eines Helden ist eine solche, die sich durch Tapferkeit, Ehre, und nicht
zuletzt auch Opferbereitschaft zum Wohle anderer Beseelter auszeichnet. Leider
bietet sich, wie ich versuchte darzulegen, nicht immer die Gelegenheit zu
solch einer Tat.
Und doch: Es wäre auch möglich den Lindwurm, der uns dieser Tage bedroht,
durch Heldenmut in die Knie zu zwingen. Obschon es nämlich im Nebel des
Vergangenen und Fernen liegt, ist dies nicht das erste Mal, dass solch ein
Wesen uns bedroht. So trug es sich vor fast 700 Jahren im Norland zu, dass ein
Frostwyrm ein Dorf unterjochte und es mit ewiger Kälte und Tod überzog, wenn
man auch nur wagte gegen ihn aufzubegehren. So tapfer die Nordmänner auch alle
waren, es brauchte einen wahren Helden namens Lothgar, der Schmied und Krieger
war, und er kam in das Dorf und sah die Ungerechtigkeit, da ging er für acht
Tage und Nächte in die Schmiede und schmiedete Wyrmend, die Klinge, die scharf
genug war dem Untier eine echte Gefahr zu sein. So zog er aus und erlegte die
Bestie im Kampf, wenn auch zu einem hohen Preis: Der Frostbrand zerstörte den
Großteil seines Körpers. Und auch, wenn der Name Bellums dem Nordmann nie über
die Lippen kam, ist gewiss, dass er es war, der Wohlgefallen an dem großen
Krieger fand und ihn mit dieser Waffe beschenkt hatte.
Wenn ihr mich fragt, sollten wir diese Waffe neu schmieden. Sie bringt nicht
den sicheren Sieg und fordert Heldenmut vom Träger, doch sie wird die Chance,
dem Lindwurm auch am Boden die Stirn zu bieten, seine Schuppen zu
durchdringen, deutlich steigern. Das ist es, woraus Legenden gemacht sind. In
die Schlacht!
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6. Querler - Der schmerzlose Tod¶
Der Weg im Morsanschrein
In Morthum, wo man nie vergessen hat den Gott des Todes zu fürchten, gibt es
einen Orden mit Sitz in Dabenwald, der den schmerzlosen Tod als Gnade bringt.
So wie man bei uns ein tollwütiges Tier zur Jagd freigibt, so wird dort alle
vier Jahre über jemanden gerichtet, der ohne Gesetzesbruch doch schuldig ist,
denn er hat durch selbstsüchtige Lebensführung Unfrieden gesäht, Unbill in das
Leben vieler seiner Mitmenschen gebracht. Wie wird dieser Mensch bestimmt?
Indem die Bewohner Dabenwalds einmal im Verlauf der Vier Jahre einen Namen in
eine Tonscherbe ritzen und in die Urne werfen, welche im Kloster des Ordens
steht. Der Weg und Aufstieg dorthin sind beschwerlich, so dass ihn niemand
ohne guten Grund antritt. Wenn dann aber nach vier Jahren ein bestimmter Name
von der Mehrheit der Bewohner in die Urne geworfen wurde, so ist es eine
beschlossene Sache: Jemand soll in Frieden und ohne Schmerzen einschlafen und
nie mehr erwachen, damit die Ruhe gewahrt werden kann und niemand, der gegen
die guten Sitten verstößt, aber dabei kein Gesetz übertritt, sich vor dem
Richtspruch der Götter viele Jahre Aufschub erhoffen kann. Ihm muss erlaubt
werden unsere Welt zu verlassen, in die er Unruhe gebracht hat, denn er hat
das Mitgefühl seiner Mitbewohner über alle Maße erschöpft. Das Gift, der
schmerzlose Tod, wird ihm dann vom Orden in Speise oder Trank gemischt, und es
ist gut so.
Vielleicht sollten wir der Bestie, die sich selbst zu einem Instrument der
ungläubigen Echsen machte, genau diesen schmerzlosen Ewigschlummer gewähren.
Ein Alchemist könnte die Substanz herstellen und ein tapferer oder schlauer
Auserwählter müsste sie wohl dem grünen Lindwurm zuführen können. Und bald
schon würde wieder Ruhe einkehren.
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6. Querler - Vitamas Farbe¶
Der Weg im Vitamaschrein
Tare hat schon viele Kriege und andere gewaltsame Konflikte kommen und gehen
sehen. Sie betrüben mich stets, scheinen aber manchmal unvermeidbar. So kommt
Bellum zu seinem Recht. Was mir jedoch das Herz schwer macht, ist, wenn das
Blut der Unschuldigen vergossen wird. Auf ihrem Rücken soll niemals Krieg
geführt werden. Ich kann und will nicht mitansehen, wie jene, die nur ein
gutes und friedliches Leben führen wollen, in einem Konflikt, an dem sie
keinen Anteil hatten, versehrt oder getötet werden.
Es gibt da eine junge Erzählung, dass während eines Vormarsches der Cortaner
nach Morgenthau kein einziger Unschuldiger ums Leben gekommen sei, obwohl die
angreifenden Truppen ihre Bereitschaft zu Gräultaten in anderen Dörfern schon
bewiesen hatten. Eine Schneiderin, die noch kaum ihre Lehre beendet hatte, war
dafür verantwortlich, so sagt man. Sie sorgte sich so sehr um ihre Familie,
ihre Nachbarn, ihr Dorf, dass Vitama ihr eine Inspiration gewährte: So
fertigte sie Tag und Nacht Gewänder in einer Farbe an, die die Unschuld
symbolisiert, und hoffte darauf, dass jeder Dörfler, der solch Gewand tragen
würde, von den angreifenden Soldaten verschont würde. Und so geschah es mit
Vitamas Hilfe.
Wir könnten das Gleiche tun. So wird in dem nun anstehenden Konflikt kein
unschuldiges Blut fließen, denn mit dem Segen der Göttin und dem Fleiß einer
Schneiderin wird es den Geschuppten unmöglich sein jene anzugreifen, die
vollkommen unschuldig und in die Farbe der Unschuld gehüllt sind. Ihnen soll
kein Leid geschehen, egal wie der Krieg verläuft. Das würde mein Herz
beruhigen.
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